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FDP

Katja Suding
© Olaf Heine

Katja Suding, Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft, Hamburger Spitzenkandidatin ihrer Partei:

"Inklusion ist für mich so viel barrierefreies Leben in Hamburg und Deutschland wie nur möglich. Da bleibt noch viel zu tun, besonders für Stadt und Staat: Nicht jedes Amt, jede Schule oder jedes Wahllokal sind schon so selbstverständlich für Menschen mit Handicaps zugänglich, wie es sein sollte. Nicht jede Altbausanierung und jeder Neubau beachten so umfänglich die Barrierefreiheit, wie wünschenswert. Das ist nicht nur eine Frage von Gesetzen und Verordnungen, sondern auch von Bewußtsein. Das müssen wir in Sachen Inklusion weiter schärfen. Und wir müssen erkennen, wo etwa im Schulbereich sinnvolle Grenzen der Inklusion erreicht sind: Wenn Betreuungsangebote nicht ausreichen oder Behinderungen zu schwer sind, müssen neben den allgemeinbildenden auch besonders ausgestattete Förderschulen für Kinder und Jugendliche zur Verfügung stehen. Die neue FDP-Schulministerin in NRW macht gerade vor, wie hier nach rot-grünen Fehleinschätzungen wieder Politik zum Wohle aller gemacht werden kann - der Menschen mit und ohne Handicap. Daran möchte ich nach der Bundestagswahl für Hamburg in Berlin mitwirken."

Aus dem Wahlprogramm der FDP:

Wir Freie Demokraten fordern mehr Barrierefreiheit


Die Möglichkeit, an allen Facetten des Lebens teilzunehmen, ist Grundvoraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben. Damit ältere Menschen und Menschen mit Einschränkungen ungehindert am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können, müssen wir Barrieren abbauen. Dies betrifft auch digitale Angebote. Gleichzeitig sollen digitale Angebote und Systeme genutzt werden, um Barrieren abzubauen oder zu verringern. Dies bedeutet auch, dass der Staat offene und freie Formate verwenden muss.

Für uns Freie Demokraten ist Barrierefreiheit eine Haltung. Deshalb begrüßen wir jeden Schritt in jedem Bereich, der Hindernisse aus dem Weg räumt und somit zu mehr Barrierefreiheit beiträgt. Wir Freie Demokraten definieren aber Barrierefreiheit weiter: Barrierefreiheit auch im Kopf.

Wir wenden uns beispielsweise gegen jede Art von Diskriminierung, insbesondere gegenüber Älteren. Altersgrenzen müssen der Vergangenheit angehören. Wir wollen eine vorurteilsfreie Gesellschaft mit Chancen für jeden.
(Quelle)