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Hamburg grenzenlos am 21. Oktober 2013

Einladung

Ohne Sie ist alles nichts. Deshalb laden wir Sie hiermit herzlich zu einem Musikabend ein

Am 21.10.2013 um 19:00 Uhr St. Petri-Kirche
Bei der Petrikirche 2, 20095 Hamburg
Der Eintritt ist frei.

Warum wir Sie gern dabei hätten ...

Barrierefreiheit geht jeden an. Ob Kinderwagen- oder Rollatorschieber, Rollstuhl-, Fahrrad- oder Skateboardfahrerin, Roll- oder Stöckelschuh-trägerinnen; ob klein oder groß, alt oder jung, unnütze Barrieren sind hinderlich, ausgrenzend und deshalb einfach blöd.

Wobei: Es kommt nicht darauf an, alle Treppen abzuschaffen. Wichtig ist, dass es immer einen Weg gibt!

Das Programm

18.50 Uhr All Hands-on spielt, die Gäste trudeln ein
19.15 Uhr Begrüßung der Gäste, Kurze Einführung in das Projekt, Dauer: ca. 10 Minuten
19.30 Uhr Eröffnung des Buffets, All Hands-on spielt
20:15 Uhr Begrüßung Bischöfin Kirsten Fehrs, Kirsten Fehrs singt Gospels
21.00 Uhr Udo Marquardt and Friends rockt
22.00 Uhr Ende der Veranstaltung

Die Geschichte der ersten Einladungskarte

Meine Bank heißt Meyra
Menschen haben Wünsche. Oft geht es dabei um Geld, ein Haus oder einen tollen Partner. Aber es gibt auch ganz andere, scheinbar kleine Wünsche. Andreas z.B. würde sich auf Spaziergängen gern einfach mal zu seinen Freunden auf eine Bank setzen und einen tollen Ausblick genießen. Das geht aber nicht, denn Andreas sitzt im Rollstuhl. Und den einfach mal eben zu verlassen, um sich auf eine Bank zu setzen, ist nicht drin. Er ist schon froh, wenn er mit seinem Rollstuhl überhaupt bis zu der Bank auf dem Aussichtspunkt fahren kann. Dort angekommen, stellt er sich dann eben neben die Bank und witzelt mit seinen Freunden: „Meine Bank heißt Meyra!“ (Anmerkung der Redaktion: Meyra ist der Hersteller seines Rollstuhls).

Wie wirbt man für Barrierefreiheit?

Die Geschichte von „Barrierefreies Hamburg“ begann bereits vor 6 Jahren. Seitdem sammeln wir Daten, erfassen die Stadt, erstellen gedruckte Stadtteilführer, arbeiten an der Website, werben für Barrierefreiheit, suchen Unterstützung überall, wo wir sie vermuten, rennen, reden, sammeln, reden, werben, schreiben, machen aufmerksam, gewinnen, reden...

Doch einen echten Durchbruch mit dem Thema, die große Glocke und die stadtweite Unterstützung, die haben wir bislang nicht erreicht. Deshalb haben wir uns bei der Werbung für unser Konzert zu folgendem Vorgehen entschlossen:

Es gibt erfolgreiche Unternehmen in Hamburg, die haben es drauf. Sie machen tolle Werbung für sich und jeder kennt sie. Keine Frage, die sind richtig gut. Deshalb „leihen“ wir uns deren Werbe-Qualität für unsere gute Sache einfach einmal aus, in der Hoffnung, dann bei unserem Konzert zu Gunsten des Themas „Barrierefreies Hamburg“ das Haus so richtig schön voll zu bekommen.

Für die erste Stufe unserer Einladung haben wir uns deshalb dezent an dem Auftritt einer großen Hamburger Bank orientiert; das schafft Vertrauen, haben wir uns überlegt, dahinter steckt eine wahre Geschichte und außerdem sieht es auch noch klasse aus.

Herzlichen Dank an alle Beteiligten, freiwillig oder unfreiwillig, für die tollen Ideen, die super Umsetzung, für unendliche Geduld und die großzügige Unterstützung. Wir freuen uns über jeden, der erkennt, dass Barrierefreiheit ein Thema ist, das auch Sie persönlich angeht und deshalb hilft. Dabei muss die Hilfe keinesfalls selbstlos sein,  egoistische Motive machen den Beistand nicht kleiner.