Barrierefreies Hamburg in Stichpunkten

Wir erfassen alle Einzelhandelsgeschäfte, Behörden und den öffentlichen Raums samt Grünflächen; kurz: wir erfassen ganz Hamburg. Wir überprüfen dieser Flächen und Objekte nach den Kriterien der Barrierefreiheit. Wir veröffentlichen das Ergebnis unserer Recherchen digital und teilweise auch gedruckt.

Ziele:

  • Eine Barrierekarte von ganz Hamburg
  • Ein digitaler Hamburgführer für alle
  • Eine abgesicherte Mobilitätsgarantie
  • Barrierefreien Routenfinder
  • Barrierenachrichten in lokalen Sendern (wie das Wetter)
  • Daten-Lieferant für alle gesellschaftlich relevanten Gruppen zum Thema Mobilität und Barrierefreiheit
    (ÖPNV, Behörden usw)
  • Nachhaltige Datenerfassung, Pflege und Zurverfügungstellung

Der Weg dahin:

  • Erfassung aller Einzelhandelsgeschäfte, Behörden und des öffentlichen Raums
  • Überprüfung dieser Flächen und Objekte nach den Kriterien der Barrierefreiheit
  • Veröffentlichung und Pflege aller erfassten Adressen

Nutzen:

  • Integration von Unterschieden
  • Maximale Mobilität für alle
  • Schaffung von Arbeitsplätzen
  • Lebens- und liebenswerte Stadtteile Menschenorientierte Stadt Hamburg Offenheit für das Thema und den kritischen Dialog
  • Netzwerkbildung im Sinne eines pluralistischencorporate citizenship

Zielgruppen:

  • Alle, die sich gern barrierefrei bewegen...
  • also etwa alte Leute, Lauf-Sportler, Behinderte Menschen,
  • alle, die unterwegs sind mit Geräten und Traglasten, wie Koffer und Kinderwagen, Fahrrädern, Einkaufswagen, Inlinern, Walking Sticks,
  • Menschen mit temporären Handicaps, z.B. nach Unfällen und Operationen mit Konsequenzen für die Mobilität,
  • natürlich auch Touristen und andere Besucher, die fremd sind in der Stadt und die erst einmal genug damit zu tun haben, sich zu orientieren, und ihre Aufmerksamkeit darauf richten wollen, was es Interessantes zu sehen gibt,
    ... im Ergebnis jeder hin und wieder.

Umsetzung:

  • Erfassung der oben genannten Adressen durch Barriere-Scouts im Rahmen von Arbeitsgelegenheiten, Ehrenamtliche Mitarbeiter.
  • Zielgruppe Barriere-Scouts: AGH-Kräfte, behinderte Personen,
  • ältere Menschen, engagierte Personen.

Wege in die Öffentlichkeit:

  • Digital: Internet, Sozial Media
  • APP
  • Diverse Veröffentlichungen in Funk, Fernsehen und Tageszeitungen.

Inhalte der Veröffentlichungen:

  • Erfasste barrierefreie Adressen, Stadtteilkarten mit allen dauerhaften Barrieren, Tipps und Empfehlungen zu verschiedenen Themen: Die Stadtteile, Freizeit, Kultur und Sport, Einkaufen, Arbeit und Beschäftigung, Essen und Trinken, Gesundheit, Schulen, Beratungsstellen ...

Das Besondere:

  • Die flächendeckende Erfassung ist erst- und einmalig. Dieser Aufgabe hat sich bisher niemand angenommen, die Scouts nehmen also auch niemanden Arbeit weg oder machen anderen Konkurrenz.

Stand der Dinge:

  • Erfasst sind fast 75 % der Stadt ausgehend vom Nordosten. Derzeit sind täglich bis zu 150 Barriere-Scouts unterwegs. Geführt und koordiniert werden diese Scouts von ausblick hamburg GmbH.

Finanzierung:

  • Das Projekt Barrierefreies Hamburg erhält neben der laufenden Beschäftigung der Barriere-Scouts keine öffentliche Unterstützung und finanziert sich ausschließlich durch private Spenden, Sponsoren, Unterstützer und Anzeigen.
Stadtteil-Führer barrierefreies Hamburg