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Harburger Park "Alter Friedhof Harburg"

Gepflegte Grünflächen und beeindruckende Grabmale

Grabmal
Altes Grabmal im Nordwesten

Die Parkanlage "Alter Friedhof Harburg" hat eine lange Geschichte, die man der Anlage noch heute ansieht. Seit dem 20. August 1828 (Einweihung als Friedhof) wird dieses Gelände als letzte Ruhestätte genutzt. Zwar wurde der Friedhofsbetrieb ab 1937 offiziell eingestellt, es fanden jedoch noch bis circa 1967-1969 Beisetzungen statt.

Noch heute befinden sich viele alte imposante Grabstätten auf dem Gelände, die mehr als nur eines Blickes wert sind. Um diese kümmert sich seit 2006 ein Verein zur Pflege des Alten Friedhofs und zur Erhaltung wertvoller Grabmale mit Pflegemaßnahmen.

Unter anderem findet man dort noch die Gräber von folgenden Hamburger Persönlichkeiten:

  • Johann Heinrich Blohm (1799- 1855) - Hamburger Wasserbaudirektor und Ehrenbürger der Stadt
  • Louis Hoff (1850–1916) - ehemaliger Geschäftsführer der Phoenix AG
  • Wilhelm Hastedt (1835–1904) - Brauereibesitzer und Reichstagsabgeordneter
  • Carl Noellner (1808–1877) - Chemiker
  • Johann Friedrich Thörl (1820–1886) - Senator und Unternehmer
  • Heinrich David Denicke (1856–1943) - Oberbürgermeister Harburgs
  • August Grumbrecht (1811–1883) - Oberbürgermeister Harburgs

Gehweg
Gehweg

Bezüglich der Barrierefreiheit muss erwähnt werden, dass die Parkanlage selbst für beeinträchtige Besucher zwar gut zu begehen und sogar mit dem Rollstuhl befahrbar ist, aber die Zugänge zum Park, je nach Beeinträchtigung, nur mit Mühe und nicht ohne Hilfe zu bewältigen sind.

Treppenzugang
Treppen Zugang 1 Bremer Straße

Nicht bzw. eingeschränkt barrierefrei sind die Eingänge aus Richtung Bremer Straße: sie weisen einige Meter nach dem Zugang eine steile Treppe (1) bzw. steil ansteigende Rampen (2) auf. Ähnlich sind die Eingänge der Maretstraße zu bewerten - steile Rampen mit Treppen (3,6) bzw. überwiegend steile Treppen (4,5). Der einzige barrierefreie Zugang liegt im Süden in der Baererstraße / Einmündung Harmsstraße (7). Hier liegt der Friedhof auf einem Plateau. Von dort gehen auch innerhalb des Parks entlang der Friedhofsmauer ostseitig steile Treppen (I,III-VII) hinunter nach Norden zur Bremer Straße und zur Maretstraße (3,4,5,6) sowie westseitig steile Serpentinen (II,VIII,IX,X) zur Bremer Straße. Es wird daher für Rollstuhlfahrer unbedingt eine Begleitperson empfohlen.

Fazit: Der Park „Alter Friedhof Harburg“ ist ein lohnendes Ziel für alle, die Gedenkstätten, kunstvollen Grabmälern und Mausoleen etwas abgewinnen können. Hier ist es - vor allem für Rollstuhlfahrer - eine Überlegung wert, die Anlagen mit einem Begleiter, der die wenigen Hindernisse zu überbrücken hilft, zu besuchen.
Text: GH

  • Alter Friedhof Harburg 1

    Impression "Alter Friedhof Harburg" 1

  • Alter Friedhof Harburg 2

    Impression "Alter Friedhof Harburg" 2

  • Zentrale Friedhofsachse

    Ostseitige zentrale Friedhofsachse von Nord nach Süd

  • Alter Friedhof Harburg 3

    Impression "Alter Friedhof Harburg" 3

© GH
Lupe

Zum Vergößern die Karte anklicken

Alter Friedhof - Karte / Harburg
Rotgelb 1 bedingt barrierefreier Zugang:
Bremer Straße gegenüber
Einmündung Knoopstraße
Rotgelb 2 bedingt barrierefreier Zugang:
Bremer Straße gegenüber
Einmündung Knoopstraße
Rotgelb 3 bedingt barrierefreier Zugang:
Bremer Straße an der
Einmündung Maretstraße
Rot 4 nicht barrierefreier Zugang:
Maretstraße 5
Rot 5 nicht barrierefreier Zugang:
Maretstraße an der
Einmündung Bunatwiete
Rot 6 nicht barrierefreier Zugang:
Maretstraße 41
Gelb 7 barrierefreier Zugang an der
Baererstraße 45 zur Spielstraße
vor barrierefreiem Zugang
an der Harmsstraße
Gelb 7 barrierefreier Zugang:
Baererstraße an der
Einmündung Harmsstraße
I | X Treppen und Serpentinen