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Hummelsbüttel der Stadtteil..

Hamburg Hummelsbüttel Poppenbüttler StiegHummelsbüttel ist ein Stadtteil im Norden von Hamburg. Er liegt im Bezirk Wandsbek und bildet gemeinsam mit Wellingsbüttel, Poppenbüttel und Sasel das Ortsamtsgebiet Alstertal.

Geschichte

Hummelsbüttel wurde im Jahr 1319 erstmals urkundlich erwähnt. Die Besitzer des ehemaligen Bauerndorfes wechselten relativ rege. Vom 14. bis zum 16. Jahrhundert gehörte es dem Kloster Harvestehude. Im Jahr 1528 ging Hummelsbüttel an die Grafschaft Holstein-Pinneberg. Im 17. Jahrhundert fiel Hummelsbüttel an Dänemark. 1867 annektierte Preußen das Dorf und gliederte es dem neugebildeten Kreis Stormarn ein. 1937 dann wurde es mit dem Groß-Hamburg-Gesetz an Hamburg angeschlossen. In den Fünzigern erlebte Hummelbüttel einen Bauboom und verlor seinen dörflichen Charakter. Die Großsiedlungen Lentersweg und Tegelsbarg wurden hochgezogen, Bauernhäuser mussten weichen. In den Siebzigern wurde der „Ring 3“ ausgebaut und Gewerbegebiete kamen hinzu, so dass heute einzig einige Dutzend dänischer Grenzsteine an die Geschichte Hummelsbüttels erinnern.

Hamburg Hummelsbüttel Kwittredder 1 Sehenswürdigkeiten

  • Das Naturschutzgebiet Hummelsbüttler Moore umfasst 61 Hektar mit feuchten Moorwiesen, Bruchwald, Kleingewässern und Knicks. Da es keine offiziellen Wege gibt, darf man das Gebiet nur mit Naturführern betreten. Es werden für Naturfreunde Wanderungen durch das Moor angeboten.
  • Die Sievertsche Tongrube ist ebenfalls ein Naturschutzgebiet, genauer ein Naturdenkmal. Sie ist das Überbleibsel einer großen Ziegelei, die in den Fünfzigern stillgelegt wurde. Auf 10 Hektar befinden sich offizielle Wege, von denen aus Hobbybotaniker seltene Pflanzen bestaunen können.
  • Der ehemalige Müllberg. Mit seinen gut 70 Metern Höhe zählt er für Hamburger Verhältnisse schon fast zum Hochgebirge und ermöglicht einen eindrucksvollen Blick auf das Umland und die Hamburger Skyline im Süden.

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Barrierefreiheit

Menschen mit eingeschränkter Mobilität werden in Hummelbüttel keine Schwierigkeiten haben. Die Fußwege sind entweder mit Steinplatten ausgelegt, asphaltiert oder bestehen aus befestigten Sandwegen. Zudem gibt es auch kaum Gefälle. Einzig der fehlende Bahnanschluss ist negativ zu bewerten. Hummelsbüttel ist im Rahmen des ÖPNV nur über Busse zu erreichen.