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Nienstedten – wo die Kirche noch im Dorf steht

Nienstedten Marktstraße

Namentlich erwähnt wurde der Ort Nienstedten erstmals im Jahr 1297. Damals hieß er noch Nygenstede, was so viel wie neue Stätte bedeutet. Er gehört zusammen mit den Stadt-teilen Rissen, Iserbrook, Blankenese und Othmarschen zu den sogenannten Elbvororten. Alle liegen im Westen Hamburgs in der Nähe der Elbe und sind im Bezirk Altona.

Kommen Sie nach Nienstedten
Bei Schnee und Regen macht Nienstedten leider überhaupt keinen Spaß. Bei Sonnen-schein schon eher. Dann können Sie dort nämlich:

  • über den Elbuferweg oder durch den Hirschpark spazieren,
  • die hübschen Reetdachhäuser am Nienstedtener Marktplatz oder die Villen an der Elbchaussee bewundern,
  • auf der Lindenterrasse des Louis C. Jacob einen Kaffee schlürfen und den schnuckeligen Airbussen und Belugas in Finkenwerder auf der gegenüberliegenden Seite der Elbe beim Starten und Landen zusehen,
  • sich die barocke Nienstedtener Kirche anschauen oder
  • auf dem Nienstedtener Friedhof den letzten Ruhestätten verstorbener Prominenz wie z. B. Heidi Kabel, Hans Henny Jahn, Rolf H. (Onkel) Dittmeyer, Philipp Fürchtegott Reemtsma, Paul Nevermann oder Baron Caspar Voght einen Besuch abstatten.

Übrigens: Eines der bekanntesten Nienstedtener Gräber – Pulvermanns Grab – befindet sich gar nicht auf dem Friedhof, sondern fristet sein Dasein als Hindernis beim Deutschen Spring- und Dressurderby in Klein Flottbek, das jedes Jahr zu Pfingsten stattfindet. Eine Veranstaltung, die bei typischem Hamburger Schietwetter wohl auch nur hartgesottenen Pferdenärrinnen und -narren wirklich Freude bereitet.

Und wie barrierefrei ist das alles?
Die besagten Sandwege sind teilweise schmal und uneben, so dass die Barrierefreiheit auch bei Kaiserwetter nicht überall gegeben ist. Außerdem liegt Nienstedten auf dem Geesthang. Die Strecke zwischen dem Dorfkern und dem Elbufer ist aufgrund des Höhenunterschieds selbst für ambitionierte Rollstuhlfahrer nur schwer zu überwinden.

Für die Anreise gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Sie fahren mit dem Auto.
  • Sie fahren mit der S-Bahn der Linien S1 oder S11 bis Klein Flottbek oder Hochkamp.
  • Sie fahren mit einem Bus der Linien 15, 21, 36, 39, 49 oder 286.
  • Sie nehmen in Finkenwerder die Fähre der Linie 64 und fahren damit bis nach Teufelsbrück. Allerdings sollten Sie als Rollstuhlfahrer eine Begleitperson dabei haben, denn Rampen der Fähren und Stege sind allein nur schwer zu bewältigen.