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Naturfreundliches Rahlstedt

Eva Skulptur in RahlstedtRahlstedt zeigt Größe

Der Stadtteil Rahlstedt liegt im Nordosten und ist sowohl der größte Stadtteil des Bezirks Wandsbek als auch einer der größten Hamburgs. Zu Rahlstedt gehören die Ortsteile Alt-Rahlstedt, Neu-Rahlstedt, Meiendorf, Oldenfelde, Hohenhorst und Großlohe.

Durch Rahlstedt fließt die Wandse mit ihren Nebenflüssen und lockert das Stadtbild auf. Besonders sehenswert sind die beiden Naturschutzgebiete Stellmoorer Tunneltal und Höltigbaum, die Überreste aus der letzten Eiszeit aufweisen.

Rahlstedts langer Weg nach Hamburg

Die erste urkundliche Erwähnung Rahlstedts als Radoluestede erfolgte 1248. Später gehörte Rahlstedt zur dänischen Krone, und fiel 1864 an Preußen. 1927 wurden die Ortschaften Alt-Rahlstedt, Neu-Rahlstedt, Meiendorf und Oldenfelde sowie Teile von Tonndorf-Lohe und Jenfeld zur preußischen Gemeinde Rahlstedt zusammengeschlossen und kamen nach dem Groß-Hamburg-Gesetz 1937 zu Hamburg. In den 1960er Jahren wurde der Ortsteil Hohenhorst im Südosten Rahlstedts geplant und gebaut, zudem entstanden am östlichen Rand die Großsiedlungen Großlohe und Rahlstedt - Ost.

Der Ortsteil Neu-Rahlstedt ist fast ebenso alt wie Alt-Rahlstedt. In Neu-Rahlstedt ist noch ein alter Dorfkern enthalten, der aufgrund seiner Hufeisenform entfernt an einen "Rundling" erinnert.

Stellmoorer Tunneltal in Rahlstedt Rahlstedt hat etwas zu bieten

Rahlstedt ist ein Ort mit viel Natur, in dem es so einiges zu sehen und zu entdecken gibt. Interessiert man sich für die Natur und ihre Geschichte, liegt man mit den beiden Naturschutzgebieten Höltigbaum und Stellmoorer Tunneltal, die aneinander grenzen, richtig. In diesem in der Eiszeit entstandenen sehr weitläufigen Gebiet kann man gut Fahrrad fahren und spazieren. Allerdings ist es für Rollstuhlfahrer nur bedingt geeignet, da viele Wege uneben und nur sehr schmal sind.

Das Liliencron Denkmal in Rahlstedt Für Kulturinteressierte gibt es das "Haus der Weiden", in dem man mehr über die Entstehung des Naturschutzgebietes und dortigen Funden, u. a. aus der letzten Eiszeit, erfahren kann und einen der angebotenen Rundgänge nutzen kann.

Zu Rahlstedts vergangener Prominenz zählt der Dichter Detlev von Liliencron, nach dem ein Park benannt wurde und in welchem auch eine Statue zu seinen Ehren steht. Heute wohnen in Rahlstedt unter anderem Nena und Till Demtröder, die aber bisher weder für einen Park noch für eine Statue genug "geleistet" haben.

Der Weg zur Barrierefreiheit

Schweriner Strasse in Rahlstedt Der Ortskern von Rahlstedt, das Einkaufscenter "Rahlstedt Arcaden" und die Einkaufsstraßen laden zum Flanieren und zum munteren Shoppen ein. Hier hat sich in den letzten Jahren viel getan, auch das Einkaufscenter selbst hat eine Neuerung und Verschönerung hinter sich. Darüber hinaus wurden hier zum Teil die Pflasterungen in der Fußgängerzone Schweriner Straße erneuert, so dass weniger Stolperfallen vorhanden sind. Allerdings gibt es dort im Winter eine gewisse Rutschgefahr, da neuen Pflastersteine eine andere Beschaffungsart haben als die alten.

Steidlplatz in Rahlstedt

In der Einkaufsstraße Rahlstedter Bahnhofstraße ist ein besonderes Café beheimatet. Es hat in Rahlstedt so eine lange Geschichte, dass nach ihm sogar ein Platz benannt ist, das Café Steidl. Hier kann man neben feinstem Gebäck, Kuchen und Torten auch selbstgemachte Marmeladen kaufen und im Sommer gibt es selbstverständlich auch Eis.

Der Bahnhof Rahlstedt ist durch die gute Verkehrsanbindung und barrierefreie Zufahrt gut zu erreichen. Es gibt nicht nur einen extra angelegten Rundweg für Mobilitätseingeschränkte und Kinderwagen, sondern auch einen gut nutzbaren Fahrstuhl, um angenehm und ohne Probleme auf den Bahnsteig zu gelangen.