Sasel - da wohnen die Pfeffersäcke

Hamburg Sasel KircheVom Not- zum Wohlstand

Sasel ist einer von mehreren Stadtteilen in Hamburg, von denen man sagt, dort würden die „Pfeffersäcke“ wohnen. Frei nach Peter Lustig: „Klingt komisch, ist aber so“. Sasel ist eine bevorzugte Wohngegend für die Besserverdienenden, die am nördlichen Stadtrand in edlen Einfamilienhäusern mit schicken Gärten ihre Träume vom schöner wohnen verwirklichen. Entsprechend hoch sind auch die kulturellen Qualitäten und die breitgefächerten sozialen Versorgungen dieses Stadtteils, über die Sie sich bei Interesse sehr ausführlich im Netz informieren können.

Geschichte:

Offiziell existiert Sasel seit dem 13. Jahrhundert. Die Geschichte seiner Zugehörigkeit zu Hamburg ist eng mit Geldnotständen und Rechtstreits verbunden. So mussten die Herzöge von Holstein Sasel 1356 an die Domherren des Mariendoms verpfänden. 1576 kam es zu einem Rechtsstreit zwischen dem lutherischen Hamburg und dem katholischen Dombezirk, der damit endete, dass die Domherren Sasel wieder an die Herzöge von Holstein abtraten. 1750 wurde Sasel wieder an Hamburg verpfändet. 1768 wurde es im Verzicht auf Rückzahlungen seitens Hamburgs offiziell als reichsunmittelbare Stadt anerkannt. 1938 wurde es dann zusammen mit benachbarten Stadtteilen über das Groß-Hamburg-Gesetz endgültig eingemeindet und bildet seitdem einen festen Bestandteil Hamburgs.Hamburg Sasel Saseler Park Bleibt zu erwähnen, dass der Name Sasel sich von dem altsächsisch-niedersächsischen Sasslo ableitet, was so viel bedeutet wie der "Sachsenhain“. Spätere Namensformen waren Sassle, Sassel und dann Sasel.

Kurz und knapp

  • Sie sollten nach Sasel kommen, wenn Sie…

  • gerne kulturelle Angebote in Anspruch nehmen, wie z.B. das Sasel Haus [http://www.sasel-haus.de/]

  • einen Angelausflug machen wollen

  • den Umzug in eine gehobene Wohngegend in
    Erwägung ziehen

Hamburg Sasel Saseler Markt Zwei Seelen schlagen in der barrierefreien Brust

In puncto Barrierefreiheit ist Sasel ein zweischneidiges Schwert. Einerseits hat Sasel keinen Anschluss der U- oder S-Bahn und ist nur über Volksdorf oder Poppenbüttel mit Bussen zu erreichen. Außerdem gibt es entlang der Alsterarme meist befestigte Sandwege mit nicht unerheblichen Steigungen, die insbesondere für Rollstuhlfahrer nur sehr eingeschränkt zu empfehlen sind. Andererseits besteht der Stadtteilkern aus modern zubetonierten Flächen und gut passierbaren Wegen, welchen ohne Zweifel Behindertenfreundlichkeit attestiert werden kann. Am Meiendorfer Mühlenweg 35, mit der Buslinie 168 gut erreichbar über die Haltestelle „Saseler Bogen“, findet sich zudem eine interessante Ecke, deren Barrierefreiheit sie erwähnenswert macht. In diesem Bereich liegt das exklusive Restaurant Chinatown-Dragon, welches Köstlichkeiten aus Fernost anbietet und über eine eigene große Kegelbahn verfügt. Außerdem ist der Saseler Schützenverein e.V. ansässig und das Beste ist der Zugangsweg zu einem See der Berner Au, der umgeben ist von einem idyllischen Wanderweg und sich unter Anglern einer großen Beliebtheit erfreut.