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Tonndorf - Hamburgs Hollywood

Von der Frühgeschichte zum Großstadtrevier Hamburg Tonndorf Friedhof

Tonndorf liegt im Osten der Stadt und wird begrenzt von den Stadtteilen Farmsen-Berne, Rahlstedt, Jenfeld und Wandsbek. Ausgrabungen an der Rahlau belegen eine Besiedelung bereits in der Eisen- und Bronzezeit. Urkundlich erwähnt wird Tonndorf als "Todendorpe" im Jahre 1314. Der Name leitet sich vom vermutlichen Ortsgründer Todo ab. 1937 wurde Tonndorf durch das Groß-Hamburg-Gesetz ein Stadtteil Hamburgs.

Von den Bombenangriffen des Zweiten Weltkrieges weitgehend verschont, begann im Jahr 1947 mit der Gründung der Real-Film durch die Produzentenlegende Gyula Trebitsch der Aufstieg Tonndorfs zum Medienstandort. Heute, nach etlichen Zusammenschlüssen bekannt als Studio Hamburg, ist dieses nicht nur der größte Arbeitgeber des Stadtteils, sondern auch das größte Dienstleistungszentrum für Film und Fernsehen in Norddeutschland. Bekannte Filme wie "Der Hauptmann von Köpenick" und Fernsehserien wie das "Großstadtrevier" wurden und werden hier produziert. Bedauerlicherweise gibt es keine Führungen durch das Areal.

Hamburg Tonndorf Studio HamburgEs ist eher ruhig

Eine weitere Attraktion bietet Tonndorf mit dem in den Sommermonaten gut besuchten Strandbad Ostende, einem 1927 eröffneten Freibad mit großer Liegewiese und Terrasse.Hamburg Tonndorfer Strand Zur Naherholung dient auch eine Grünanlage entlang des Flüsschens Wandse, die sich bis nach Wandsbek ausdehnt.

Ansonsten ist Tonndorf eine mehr oder minder ruhige Wohngegend entlang der Bahntrasse Hamburg-Lübeck und den ehemaligen Bundesstraßen 75 und 435. Das Einkaufszentrum "Tondo" dient als Ersatz für einen nicht vorhandenen Ortskern. Es gibt kein Kino, keine Bücherhalle und keinen Raum für öffentliche Veranstaltungen. Mit der Aufstellung einer ausgedienten Telefonzelle als Minibibliothek wird versucht, zumindest ein wenig kulturelle Abhilfe zu schaffen.

Personen mit eingeschränkter Mobilität kommen in Tonndorf gut zurecht. Die Wege sind generell breit und befestigt. Bei den Unterführungen unter den Bahnanlagen sind die Rampen jedoch recht steil.