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Eidelstedt

29. Januar 2018

Geruhsamkeit im Nordwesten Hamburgs

Foto eines Hauses in Hamburg Eidelstedt in der Dorfstraße

Dorfstraße

Eidelstedt gehört zum Bezirk Eimsbüttel und grenzt im Norden an Schnelsen, im Osten an Niendorf, im Süden an Stellingen und Bahrenfeld und im Nordosten an Schleswig-Holstein. Früher Bauerndorf, dessen Herkunftsbedeutung wahrscheinlich auf einen Siedler namens Eiler oder Eilard zurückzuführen ist, begann die Entwicklung Eidelstedts mit der Bahnlinie von Altona nach Kiel. Mit der Errichtung eines Rangierbahnhofs, 1922 der größte in Norddeutschland, wurden auch für 5.000 Eisenbahner Wohnungen gebaut. 1927 wurde Eidelstedt von Altona eingemeindet, 1937 folgte der Anschluss an Hamburg.

Das Zentrum bietet viel

Foto vom Einkaufszentrum in Hamburg Eidelstedt (Außenaufnahme)

EKZ Eidelstedt

Der Eidelstedter Platz mit dem Busbahnhof und das Einkaufszentrum „Eidelstedt Center“ mit dem Wochenmarkt bilden den eigentlichen Mittelpunkt des Stadtteils. Hier befindet sich auch das Stadtkulturzentrum „Bürgerhaus“ in einer ehemaligen Schule, die vor dem Abriss bewahrt werden konnte. Neben stadtteilbezogenen Informationsmöglichkeiten gibt es ein breites Kursangebot sowie ein monatlich wechselndes Veranstaltungsprogramm mit zahlreichen Künstlern, auch ein Heimatmuseum ist integriert.

Foto des Markts in Hamburg Eidelstedt

Eidelstedt Markt

Eidelstedt wird gern als familienfreundlich bezeichnet und wirbt mit einem guten Schul- und Kindergartenangebot sowie mit bezahlbarem Wohnraum. Neben vielen Einzel- und Reihenhäusern finden sich auch Wohnblöcke und Hochhaussiedlungen.
Bis in die 1970er Jahre, als der Begriff Umweltschutz noch kleingeschrieben wurde, sorgte die hauptsächlich im Süden des Stadtteils entlang der Bahnlinie angesiedelte Industrie für die gefürchteten „Eidelstedter Düfte“. Besonders eine Fischmehlfabrik war bekannt für ihre nasebelastenden Emissionen.

Anständige und gute Freizeit

Foto vom Sola Bono Haus in Hamburg Eidelstedt

Sola Bono Haus

Foto vom Sola Bono Park in Hamburg Eidelstedt

Sola Bono Park

„Sola bona quae honesta“ – „Nur die Dinge sind gut, die anständig sind“ – nach dieser Inschrift an einer Villa ist der Sola-Bona-Park an der Kieler Straße benannt. Hier gibt es einen Spielplatz und das angrenzende Freibad wird im Sommer gerne besucht. Durch den Park gelangt man in die Eidelstädter Feldmark und weiter bis ins Niendorfer Gehege.
Rollstuhlfahrende und andere Mobilitätseingeschränkte finden in Eidelstedt, bis auf einige Nebenstraßen, größtenteils breite Gehwege. Durch den Busbahnhof ist es leicht zu erreichen und wer ins Umland will, kann die AKN ab S-Bahnhof Eidelstedt benutzen. Leider ist die AKN allerdings für Mobilitätseingeschränkte nicht vollständig nutzbar, da die Abstände zwischen Bahnsteig und Zug sehr groß sind.

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Auf einen Blick

Fläche 8.7 km2
Einwohner Etwa 31500
Einwohner / km2 3621
Barrierefreie Toiletten 2
Postleitzahlen 22457, 22523, 22525, 22527, 22547
Visualisierung der örtlichen Lage innerhalb Hamburgs

Kunst und Kultur, Sehenswürdigkeiten, Besonderes

Sehenswürdigkeiten
Eidelstedter Bürgerhaus, Sola-Bona-Park

Barrierefreier ÖPNV

S-Bahn- Anbindung
Bahnhof Eidelstedt (S3, S21). Dort Umsteigemöglichkeit in A1.

Bahnhof Elbgaustraße (S3, S21). Dort Umsteigemöglichkeit in Stadtbusse 184, 186 sowie 284, Metrobus 21, Schnellbus 39 sowie Nachtbusse 603, 613 sowie 623.
Metrobus- Anbindung
4 (Wildacker <> Brandstwiete),
21 (U-Niendorf Nord <> Teufelsbrück (Fähre),
22 (S-Blankenese <> U-Kellinghusenstr.)
Stadtbus- Anbindung
181 (Jaarsmoor <> U-/S-Sternschanze),
183 (Kalvlohtwiete <> Bhf. Altona),
185 (Bhf. Elmshorn <> S-Halstenbek),
284 (U-Niendorf Nord <> Neißestr.)
Schnellbus- Anbindung
39 (Teufelsbrück (Fähre) <> U-Wandsbek Markt)
Nachtbus- Anbindung
Alle ab S-Elbgaustr.:
603 (Grothwisch <> Rathausmarkt),
613 (S-Elbgaustr. <> S-Krupunder),
623 (S-Elbgaustr. <> Bergedorf, Aumühle)