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Eilbek

30. Januar 2018 | Von

Nahe dran, nicht mitten drin
Häuserzeile im Hamburger Stadtteil EilbekZwischen Hohenfelde, Dulsberg und Wandsbek bzw. zwischen Barmbek-Süd und Hamm liegt Eilbek, ein Stadtteil der auch bei Hamburgern kaum bekannt ist und der auch nichts besonderes zu bieten hat. Selbst die Schön Klinik, das ehemalige Allgemeine Krankenhaus Eilbek, liegt eigentlich in Barmbek-Süd. Doch man wohnt gerne in Eilbek, hat Naherholung, gute Einkaufs­möglichkeiten und kurze Wege in die Innenstadt. Dies wussten sicherlich auch einige bekannte Persönlichkeiten zu schätzen, die in Eilbek aufwuchsen bzw. zeitweilig wohnten. Darunter befinden sich der Schriftsteller Hans Fallada, der ehemalige Boxweltmeister Max Schmeling und der spätere Bundeskanzler Helmut Schmidt.

Seinen Namen verdankt der Stadtteil der Herleitung des plattdeutschen Namens „Ylenbeke“ für einen Bach, in dem Blutegel gesammelt wurden und der heute die nördliche Grenze Eilbeks bildet. Eigentlich ist es eine Verlängerung der Wandse, die teilweise kanalisiert in die Außenalster mündet.

Hausboote im Hamburger Stadtteil Eilbek

Hausboote

Der Eilbekkanal ist Teil des Projekts „Wohnen auf dem Wasser“ und bietet Liegeplätze für 10 Hausboote.

Auferstanden aus Ruinen
Einst ein Dorf am Rande Hamburgs mit ein paar Hundert Einwohnern, wurde Eilbek besonders nach dem Brand von 1842 stark besiedelt. 1920 konnten ca. 60.000 Einwohner gezählt werden. Durch die fast völlige Zerstörung im 2. Weltkrieg hat sich Eilbek stark verändert. So wurden die ehemals geschlossenen Straßenzüge durch mehrgeschossige Backsteinbauten im Stil der 50er Jahre ersetzt. Nur das Auenviertel ist in seiner ursprünglichen Struktur mit Stadtvillen nahezu unverändert erhalten geblieben.

Praktisch geteilt wird Eilbek durch die Wandsbeker Chaussee, einer sechsspurigen Straße mit sehr hohem Verkehrsaufkommen, die für entsprechenden Lärm und zudem einer starken Luftbelastung verantwortlich ist.

Grün und barrierefrei

Osterkirche im Hamburger Stadtteil Eilbek

Osterkirche

Ausgleichenden Erholungsraum bieten die beiden Parkanlagen Bürgerpark und Jacobipark, sowie die Grünanlagen entlang der Eilbek. Der Jacobipark ist der ehemalige Friedhof der Hamburger Hauptkirche St. Jacobi mit erhaltener Kapelle, der heutigen Osterkirche.

Eilbek ist im Großen und Ganzen barrierefrei, lediglich zwischen der Wandsbeker Chaussee und dem Eilbektal besteht ein leichtes Gefälle.

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Auf einen Blick

Fläche 1726 km2
Einwohner Etwa 20100
Einwohner / km2 11700
Barrierefreie Toiletten 2
Postleitzahlen 22087, 22089
Visualisierung der örtlichen Lage innerhalb Hamburgs

Kunst und Kultur, Sehenswürdigkeiten, Besonderes

Theater
Kindertheater Fundus
Sehenswürdigkeiten
Bahnhof Hasselbrook, Friedenskirche, Osterkirche, Versöhnungskirche, Jacobipark, Eilbeker Bürgerpark

Barrierefreier ÖPNV

U-Bahn- Anbindung
Wandsbeker Chaussee (U1). Dort Umsteigemöglichkeit in S1, S11, Stadtbusse 116, 213 und 261, Schnellbus 35 sowie Nachtbus 608.
S-Bahn- Anbindung
Bahnhof Landwehr (S1/S11/S3). Dort Umsteigemöglichkeit in Metrobus 25 und Nachtbus 606.

Bahnhof Wandsbeker Chaussee (S1/S11). Dort Umsteigemöglichkeit in U1, Stadtbusse 116, 213 und 261 sowie Schnellbus 35 sowie Nachtbus 608.
Metrobus- Anbindung
25 (Bhf. Altona <> Sachsenstr.)
Stadtbus- Anbindung
116 (Am Hohen Hause (Rentenversicherung) <> U-Billstedt),
213 (U-/S-Barmbek <> U-Billstedt),
261 (Böcklerstr. <> U-/S-Berliner Tor)
Schnellbus- Anbindung
35 (Hamburg Messe - Eingang Ost) <> Sorenkoppel)
36 (S-Blankenese <> Berner Heerweg)
Nachtbus- Anbindung
608 (S-Reeperbahn <> Großlohe)