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Rundgang durch den Stadtpark

16. August 2018

Hamburgs bekannteste Grünanlage
1914 wurde der Hamburger Stadtpark in Winterhude feierlich eröffnet. Erdacht und realisiert wurde er von Architekt und Stadtplaner Fritz Schuhmacher sowie Gartenbaudirektor Otto Linne. Sie schufen eine viel beachtete Anlage mit Wald, einem See, Freibad, Festwiese, Freilichtbühne, Gärten, Skulpturen, großen Spiel- und Sportplätzen sowie Cafés und Restaurants.

Zu sehen ist ein einstöckiges Gebäude mit Spitzdach und einem runden Spitzdach. Davor eine Treppe mit fünf Stufen und offenbar keinem Handlauf

Trinkhalle

Wir beginnen die Tour am U-Bahnhof Borgweg, dort wenden wir uns nach links, überqueren den Südring und folgen der Otto-Wels-Straße. Der zweite Weg linkerhand führt uns zur Trinkhalle und dem Kurgarten(1). In der Trinkhalle wurden früher verschiedene Heilwasser ausgeschenkt, heute beherbergt sie ein Café.

In Richtung der Skulptur „Diana mit den Hunden“ führen die befestigten Sandwege durch das ehemalige „Sierichsche Gehölz“ zum Wahrzeichen des Stadtparks und Winterhudes: dem Planetarium(2). Das 64,5 Meter hohe Backsteingebäude wurde bis 1930 als Wasserturm genutzt. Neben dem „Sternentheater“ und Fachvorträgen werden Konzerte und Musikshows veranstaltet. Sehr beliebt ist auch die Aussichtsplattform, die mit einem Fahrstuhl zu erreichen ist.

Restaurant mit rotem Spitzdach.

Landhaus Walter

Wir folgen nun der Sichtachse in Richtung Stadtparksee, überqueren wieder die Otto-Wels-Straße und schwenken rechts in den Waldweg zum Landhaus Walter(3). Von der einstigen ländlichen Wirtschaft ist es zur beliebten „Location“ mit raffinierten Gerichten, einem Biergarten und dem „Downtown Bluesclub“ geworden.
Hinter dem Gebäude halten wir uns links und kommen zum Stadtparksee. Vorbei an der idyllischen Liebesinsel mit dem Bootsverleih, die leider nur über eine mit Treppen versehene Brücke zu erreichen ist, erreichen wir das Natur- und Freibad(4).
Es gibt einen Bade- und einen Schwimmbereich mit Aufsichten sowie Liegewiesen und gleich nebenan einen Biergarten. Obwohl das Baden im naturtrüben Wasser ohne beißendes Chlor in den Augen nicht jedermanns Sache ist, erfreut sich diese Einrichtung in den Sommermonaten großer Beliebtheit.
Zu sehen ist ein Naturfreibad- See mit angrenzenden Liegewiesen und pagodenartigen Sitzflächen. Mittig im See schwimmt ein Ponton mit einer Rutsche drauf

Freibad Stadtparksee


Beet mit Lavendel und Rosen, dahinter eine Rasenfläche und ein befestigter Sandweg

Rosengarten

Wir folgen dem Weg um das Freibad herum und wenden uns dann nach rechts. An Blumenbeeten vorbei erreichen wir den Rosengarten(5). Hier warten ca. 4.000 neugepflanzte Rosen auf die Besucher. Im nördlichen Bereich findet man das Lesecafé, das auch im Winter geöffnet hat.

Wir bewegen uns nach rechts, um in der Nähe der Freilichtbühne die Saarlandstraße zu überqueren. In den Sommermonaten sind die dort stattfindenden Stadtparkkonzerte namhafter Künstler sehr gut besucht.

Zum Abschluss folgen wir der Straße Alte Wöhr und erreichen mit dem S-Bahnhof(6) den Endpunkt dieses Rundgangs.

Alle Wege im Stadtpark sind gut befestigt. Es gibt viele Bänke und Möglichkeiten, sich auszuruhen. Über Einrichtungen und Veranstaltungen informiert die Seite http://www.hamburgerstadtpark.de. Einen sehr schönen Plan des Stadtparks erhält man unter www.hamburg.de/contentblob/4306356/data/d-faltblatt-stadtpark.pdf.

Auf einen Blick

Reine Laufzeit Etwa 120 Minuten
Länge des Rundgangs Etwa 5 km
Toiletten 8
Steigungen und Gefälle
Kaum.
Einschränkungen
Keine.
Die Wegstrecke
U-Bahnhof Borgweg, Trinkhalle, Planetarium, Landhaus Walter, Stadtparksee, Rosengärten, S-Bahnhof Alte Wöhr

Barrierefreie Anfahrt per ÖPNV

Mögliche aktuelle Einschränkungen:
Haltestelle Borgweg (U3, Stadtbus 179, Metrobus 6 und Nachtbus 600)

Rückfahrt

Haltestelle Alte Wöhr, Stadtpark (S1, S11 sowie Metrobusse 20 und 23)