HafenCity

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14. Februar 2018

Entwicklungen seit 2018 in der HafenCity
Das Gerangel um ein zusätzliches Einkaufszentrum in der HafenCity überschattet die erfreuliche Entwicklung im neuen Baakenhafen-Quartier. Leuchtfeuer… und andere soziale Einrichtungen finden an neues zu Hause rund um den Baakenhafenpark. Seit der Einweihung der Baakenhafenbrücke und des Baakenparks ist das neu entstandene Quartier innerhalb der HafenCity barrierefrei zu erreichen. Anlaufpunkt für alle Besucher *innen ist die U-Bahn-Station HafenCity.

Der Baakenpark ist eröffnet
Am 5. und 6. Mai 2018 feierte Hamburg die Eröffnung des Baakenparks in der östlichen HafenCity. Im Baakenhafen entsteht ein „urbanes Dorf“ inmitten der Großstadt. In der HafenCity entwickelt sich ein mit viel Grün und Sportmöglichkeiten, sozial gemischtes Wohn- und Freizeitquartier mit intensiv öffentlich geförderten Wohnangeboten – aber auch mit vielen Arbeitsplätzen. Es werden sich kleine Läden, Ärzte und Dienstleister ansiedeln. Es besteht eine Sportfläche mit Fußballfeld und 100-Meter-Bahn, einer Liegewiese mit Obstbäumen, einem Spielplatz sowie dem 15 Meter hohen „Himmelsberg“.
Die 1,6 ha große, künstlich angelegte Halbinsel im Hafenbecken ist damit das neue Herzstück mit weitreichenden Funktionen. Als Erholungsgebiet wird es ein optisch-ästhetischer Blickfang, der gleichzeitig eine Verbindung zwischen den nördlichen und südlichen Quartiersteil herstellt. Mit rund 2.000 Wohnungen – davon ein Drittel öffentlich gefördert und ein weiteres Drittel frei finanzierter Mietwohnungen – wird der Baakenhafen zum wichtigsten Wohnviertel in der HafenCity, 70 Prozent davon werden Sozialwohnungen.
Größte „grüne Lunge“ in der HafenCity ist der Lohsepark mit rund 4,4 ha. Er erstreckt sich vom Ericusgraben im Norden bis zum Baakenhafen im Süden.

Arche Nora e.V. in Hamburg
Arche Nora e.V. ist eine Initiative von Frauen für Frauen mit unterschiedlichen Generationen. Es entstehen heterogene Projekte, die mit lebenslustigen und aktiven Frauen zündende Ideen umsetzen und neue Projekte wagen wollen. Durch regelmäßige Treffen tauschen sich die Interessenten aus und unterstützen sich in der Findungs- und Planungsphase, um über alternative Wohn- und Lebensformen, auch im Alter, nachzudenken.
Es sind 3 Wohnprojekte in der Hamburger Hochstraße 23, Bezug 2005, Erika-Mann-Bogen 16, Bezug 2008 und Virchowstraße 35, Bezug 2012 schon entstanden.

Zehn Jahre nach der Idee wird jetzt der neue Einzugstermin 2019 im Baakenhafen sein. In den eigenen vier Wänden wohnen und selbstbestimmt leben zu können, ist das A und O. „Gemeinsam älter werden“ mit dem Wissen, bei Bedarf mit Nachbarschaftshilfe rechnen zu können, gibt Sicherheit, die ältere und erkrankte Menschen brauchen, im Gegensatz zum anonymen Wohnen im Hochhaus. Deswegen sind diese Gemeinschaftsprojekte so wichtig. Vereinsamung wird damit verhindert und eine lebendige Nachbarschaft aufrechterhalten. Gegenseitiges unterstützen ist der Kernpunkt, damit wohnen mit herrlichem Elbblick möglich wird.
Der Altonaer Spar- und Bauverein plant den Bau von 33 Wohnungen am Baakenhafen und Mitglieder der Baugemeinschaft Arche Nora e.V. – als ein neues Wohnprojekt.
Gegründet wurde der Verein Arche Nora e.V. 1991.

ARCHE-NORA e.V. „Wohnprojekt Hochstraße“
Wagnerstr. 30
22081 Hamburg
eMail: info@archenora.de
Tel.: 040/2991400

Hamburg Leuchtfeuer
Gemeinsam wohnen, arbeiten und Freizeit in traumhafter Wasserlage. In der HafenCity am Baakenhafen entstehen neue Lebens- und Wohnprojekte, die es bislang nicht gab. Es entstehen durch mehrere Baugemeinschaften und verschiedene soziale Träger Quartiere, deren Bewohner nicht an den Stadtrand gedrängt werden sollen. Wohnungen für chronisch Kranke, Behinderte und Senioren mit Elbblick. Seit 2017 entstehen 361 Wohnungen am Baakenhafen.
„Hamburg Leuchtfeuer – Festland GmbH“ – baut ein Projekt mit 27 Wohnungen, 48-97 qm für junge unheilbar kranke Menschen, in denen sie auch bleiben können, wenn es ihnen schlechter geht. Die geplanten barrierefreien und rollstuhlgerechten Wohnungen und deren Bewohner werden bei Bedarf von Pflegediensten und Hausgemeinschaften betreut. Hamburg Leuchtfeuer setzt sich dafür ein, was junge Menschen mit Multipler-Sklerose, Aids, Schlaganfällen, Mukoviszidose, Querschnittslähmungen, Schädel-Hirn-Trauma oder fortschreitenden Muskel- oder Nervenerkrankungen brauchen: auf jeden Fall eine bessere Lebensperspektive. Die Altersspanne der Bewohnerschaft ist zwischen 18 – 55 Jahren. Eine Ansprechperson im Haus und ein psychosoziales Begleitungsteam für den Stadtteil befinden sich im Erdgeschoss.
Die Eröffnung von „Hamburg Leuchtfeuer – Festland GmbH“ ist für 2019 geplant.

Hamburg Leuchtfeuer gemeinnützige GmbH
Simon-von-Utrecht-Straße 4f
20359 Hamburg
info@hamburg-leuchtfeuer.de
www.hamburg-leuchtfeuer.de
www.leuchtfeuershop.de

Weitere Informationen:

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Auf einen Blick

Fläche 2.4 km2
Einwohner Etwa 1500
Einwohner / km2 600
Barrierefreie Toiletten Am Traditionsschiff-Hafen
Postleitzahlen 20457, 20539
Visualisierung der örtlichen Lage innerhalb Hamburgs

Kunst und Kultur, Sehenswürdigkeiten, Besonderes

Theater
Elbphilharmonie, Theater in der Speicherstadt, Kehrwiedertheater
Museen
Automobilmuseum, Deutsches Zollmuseum, Internationales Maritimes Museum, Kaffeerösterei, Speicherstadtmuseum, Spicy's Gewürzmuseum, Meßmer Teemuseum
Sehenswürdigkeiten
Hamburg-Cruise-Center, Elbphilharmonie, Marco-Polo-Tower, Miniaturwunderland (MiWuLa), Hamburg Dungeon, Traditions­schiffhafen, Kehrwiederspitze, Criminal-Dinner in der Speicherstadt

Barrierefreier ÖPNV

U-Bahn- Anbindung
HafenCity Universität (U4), dort Umsteigemöglichkeit in Stadtbusse 111 und 256.

Überseequartier (U4), dort Umsteigemöglichkeit in Stadtbusse 111, 256 sowie Nachtbus 602.
Metrobus- Anbindung
6 (Auf dem Sande- Speicherstadt <> U-Borgweg)
Stadtbus- Anbindung
111 (Bhf. Altona <> Baakenhöft),
256 (Steinwerder- Alter Elbtunnel <> Terminal O'Swaldkai)
Hafenfähre- Anbindung
Achtung, Hamburg ist ein Tidehafen mit starken Höhenunterschieden zwischen Ebbe und Flut. Bei Ebbe tw. starkes Gefälle zu den Fähr- Anlegern hinab (bspw. für Benutzer von manuellen Rollstühlen ohne Hilfsperson nicht empfehlenswert!). Zugang zu den Hafenfähren über relativ enge, steile Gangway.
Elbphilharmonie (Hafenfähre 72). Dort Umsteigemöglichkeit in Stadtbus 111.